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Ende Januar 2025 und als Reaktion auf die Situation in der Demokratischen Republik Kongo haben sich verschiedene Akteure der deutsch-kongolesischen Zivilgesellschaft – darunter Vereine, Organisationen, Jurist*innen, Aktivist*innen und weitere Einzelpersonen – zusammengeschlossen, um einen offenen Brief an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu formulieren.
In diesem Schreiben fordern die Unterzeichnenden das BMZ auf, die Entwicklungsunterstützung für Ruanda aufgrund ihrer Rolle in der aktuellen Gewalt im Kongo auszusetzen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass Ruanda die M23-Miliz unterstützt, deren Offensive seit Januar 2025 zu einer massiven humanitären Krise geführt hat. Der offene Brief appelliert an die Bundesregierung, ihre Entwicklungszusammenarbeit mit Ruanda kritisch zu überprüfen und politische sowie wirtschaftliche Maßnahmen zu ergreifen, um zur Deeskalation des Konflikts beizutragen.